Offenbacher Flobertschützen-Verein 1888 e.V.  

 

125 Jahre Offenbacher Flobertschützen-Verein 1888 e.V.

  • In den 125 Jahren ist der Offenbacher Flobertschützenverein durch viele Höhen und Tiefen gegangen. Den ersten großen Einschnitt brachte der erste Weltkrieg, aber immer wieder fanden sich Mitglieder, die den Verein zusammenführten.
  • Die wesentliche Aufgabe unter dem Vorsitz von Georg Schneider, war in den 20er Jahren die Wiederherstellung des Schießstandes.
  • Aus dieser Zeit, vom 01. Januar 1928 liegt uns heute noch ein Protokollbuch mit Eintragungen von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen vor.
  • Von 1933 bis zum Ende des zweiten Weltkrieges ergaben sich viele Änderungen. Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 07. Dezember 1941 war zunächst das Ende der Vereinsgeschichte, denn mit dem Kontrollratsgesetz vom 10. Oktober 1945 galt der Verein als aufgelöst.
  • Auch hier gab es wieder Mitglieder, besonders zu erwähnen ist hier Friedrich Scharmann, der sich um den Aufbau und die Entwicklung des Vereinslebens bemühte. Am 14. Juni 1953 gelang im 2. Anlauf die Wiedergründung des Vereins.
  • Durch die Tätigkeit von Thomas Burkhardt fand das Leistungsdenken immer stärkere Bedeutung. Die Vorsitzenden Erwin Goldmund und Harald Großmann, unser derzeitiger Ehrenvorsitzender, führten den Verein bis 1997.
  • Ein Höhepunkt war die Aufnahme des Bogensports in das Sportprogramm. Auslöser war Gerhard Kuschel, der sich in dieser Disziplin zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft qualifizierte. Trainiert wurde zu dieser Zeit auf dem Schießstand der Polizei in der Mausloch-Schneise.
  • Im Jahre 1995 haben wir dann unsere Übungsstätte in der Stadthalle aufgeben müssen. Eine lange Verbundenheit mit den Isenburger Schützen ergab die Möglichkeit, mit dem damaligen Vorsitzenden Alfred Wolfram einen Mietvertrag für alle Vereinsaktivitäten abzuschließen. Damit konnte der Offenbacher Flobertschützenverein sein Vereinsleben sowie den sportlichen Werdegang fortsetzen.
  • Von nun an entwickelte sich aus einem der ältesten Kleinkaliberschützenvereine Deutschlands ganz langsam ein Bogensportverein, da die wenigen Kugelschützen keinen Nachwuchs bekamen und somit keine Mannschaften bilden konnten.
  • Durch meine Tätigkeit als Bogensportleiter auch im Vorstand der SG Neu-Isenburg hat sich eine große Anzahl von Bogenschützen in beiden Vereinen angesammelt und wächst ständig. Ohne diese Entscheidung für den Bogensport würde es wahrscheinlich den Offenbacher Flobertschützenverein nicht mehr geben. Die Kooperation zwischen den Vereinen mit der Erhaltung der Selbstständigkeit ist also mehr als gelungen.
  • Um beiden Vereinen die Möglichkeit der Mannschaftsbildung zu geben, haben wir das Recurvebogenschießen, die olympische Disziplin, in Neu-Isenburg und das z. Zt. noch nicht olympische Bogenschießen, Compound, Langbogen und Blankbogen in Offenbach angesiedelt.
  • Die Erfolge in der WA (ehemals Fita), AAE und DFBV geben uns recht und führen unsere Bogenschützen jährlich mit Meistertiteln zur Ehrung nach Offenbach und Neu-Isenburg.
  • Der Offenbacher Flobertschützenverein beheimatet z.Zt. 62 Mitglieder mit unterschiedlicher Nationalität.

    Hanns Peter Kunzmann
    1. Vorsitzender